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Durchführung, Organisation
Vereinigte Bühnen Wien

Musik
Sylvester Levay

Text
Michael Kunze

Dirigent
Caspar Richter

Orchester
Orchester der Vereinigten Bühnen Wien

Premiere
04.02.2006, 19:30

Termine
05., 09., 10., 11.02.2006, 19:30

Ort
Raimund Theater
Wallgasse 18-20, 1060 Wien

Tickets
Wien Ticket,
Tel. : +43-1-58 885,
www.wien-ticket.at

Web
www.musicalvienna.at

MOZART! - Musical in Concert


Die Vereinigten Bühnen Wien sind im Programm von WIENER MOZARTJAHR 2006 stark vertreten. Unter anderem mit Michael Kunzes & Sylvester Levays gefeiertem Musical MOZART!  - als konzertante Aufführung im Raimund Theater.


MOZART! erlebte seine Uraufführung im Oktober 1999 im Theater an der Wien und lief dort bis zu den Festwochen 2001. Danach übersiedelte das Musical nach Hamburg, kam 2002 in Japan und in den folgenden Jahren auch in Schweden und Ungarn (wo es im Budapester Operettenhaus im Repertoire läuft) auf die Bühne. Im WIENER MOZARTJAHR 2006 kehrt MOZART! nach Wien zurück. Als konzertante Aufführung in Kostüm und Maske.

Michael Kunze und Sylvester Levay geht es bei MOZART! darum, eine zum Klischee gewordene historische Figur von Verkitschung und Vergötterung zu befreien, um sie vom heutigen Standpunkt aus zu entdecken. „Kein Genie ist so faszinierend wie der Mensch dahinter", so das Credo der Musicalmacher. Selbst wenn Mozart nicht Mozart geworden wäre, verdiente seine Lebensgeschichte, heute neu erzählt zu werden.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein genialer Künstler, der sich von seinem tyrannisch-liebenden Vater und aus einem System der Bevormundung befreit, um sich als Mensch und Musiker entfalten zu können.

MOZART! erzählt ein Drama des Erwachsenwerdens, das in gewisser Weise jedem vertraut ist: die Kindheit verlassen, um in einer Welt voller Gefahren seinen eigenen Weg zu suchen. Für Mozart war dies besonders schwer, hatte ihn doch sein Vater vor einer staunenden Welt zum Wunderkind erklärt: „Wir haben keine Zeit zu verlieren, denn alle lieben das Wunderkind, aber kein Mensch schert sich darum, wenn ein begabter Musiker mehr auf der Bildfläche erscheint.

Das putzige Porzellankind, das er angeblich war, verfolgte auch noch den erwachsenen Wolfgang wie ein Schatten. Der Wunderknabe komponierte ununterbrochen, während der erwachsene Wolfgang lebte, Karten spielte, trank, liebte oder träumte.

„Verpoppte" Klassik ist den Autoren ein Gräuel. Sylvester Levay lässt Amadeus und seine Musik unangetastet. Den Menschen Wolfgang hingegen schildert er in der musikalischen Sprache der Gegenwart.



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