WIENER MOZARTJAHR 2006 - kein Abschied Peter Marboe, Intendant WIENER MOZARTJAHR 2006:
Jedes Jahr ist Mozartjahr. Deshalb fand auch am 1. Jänner 2006 keine offizielle Eröffnung statt. Und noch weniger konnte es am 31. Dezember ein (pompöses) Schlussfest geben. Wie soll man denn auch ein Mozartjahr schließen? Grund zur Freude soll es ruhig sein, dass das vielleicht größte Genie der gesamten Menschheitsgeschichte (Wolfgang Hildesheimer) hier zehn Jahre gelebt und die herrlichsten Werke geschaffen hat. Aber nicht um isoliertes, unreflektiertes Feiern des 250. Geburtsjahres Wolfgang Amadés sollte und durfte es beim WIENER MOZARTJAHR 2006 gehen, sondern um einen neuerlichen Versuch, sich dem Wunder Mozart (Goethe) von verschiedenen Seiten zu nähern und gleichzeitig, mit seiner Hilfe, über viele Fragen, insbesondere natürlich über den Stellenwert der Musik in unserer Gesellschaft, nachzudenken.
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