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BRÜDER, LASST UNS LUSTIG SEIN
Brothers, let us be merry
Brüder lasst uns lustig sein, trotzet wacker den Beschwerden, schallt das Sklavenlied aus Mozarts Zaide . Dazu geben sich zwei Männer im Schummerlicht zweckfreiem Genuss hin: Sie befriedigen sich selbst, wie man sich selbst befriedigt, wenn man auf Kommando in Stimmung kommen und Spaß haben soll. Der Film nimmt bereits im Vollzug der Lust jenen Katzenjammer vorweg, der die Forderung Nietzsches, dass alle Lust Ewigkeit will, zu einer ewig uneingelösten Utopie macht. Daran kann auch Mozart nichts ändern.
Ulrich Seidl
www.ulrichseidl.com
Geboren 1952 in Wien. Regiestudium an der Wiener Filmakademie.
Filme/Videos (Auswahl):
- Einsvierzig (1980)
- Der Ball (1982)
- Good News - Von Kolporteuren, toten Hunden und anderen Wienern (1990)
- Mit Verlust ist zu rechnen (1992)
- Tierische Liebe (1995)
- Models (1998)
- Zur Lage (2001, gem. mit Barbara Albert, Michael Glawogger, Michael Sturminger)
- Hundstage (2001)
- Jesus, Du weißt (2003)
- Import/Export (In Produktion)
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